LEBENSLAUF  


 

Erstmal die Formalien: Ich heiße Sven Jenkel und bin in Schwerin auf die Welt gekommen. Also schon mal völlig unspektakulär. Und so gehts dann auch weiter: Dass mir die Kunst in die Wiege gelegt wurde, lässt sich eigentlich nicht sagen: Ein Mecklenburger, Vorfahren Bauern und Handwerker. Immerhin lässt sich eine weitläufigere Verwandtschaft mit Claire Waldoff belegen, aber trotzdem ist nicht ganz klar, wieso sich ausgerechnet bei mir eine Kunstaffinität entwickelt hat: Seit 1996 fasziniert mich das Geschehen auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Genau so lange bin ich auch selbst auf der Bühne tätig und habe dabei an einer ganzen Menge Projekte unterschiedlichster Richtungen mitgewirkt: vom reinen hochdeutschen, englischen und absurden Sprechtheater über Tanztheater, abstrakte Theater-Collagen und musikalische Produktionen in deutscher, englischer, französischer, italienischer, lateinischer und schwedischer Sprache, Statisten- und Komparsentätigkeiten bis hin zum Kabarett, das auch immer einen Anteil selbstgeschriebener, aktueller Texte beinhaltete.


 

Nachdem ich im Frühjahr 2007 mein Abitur abgelegt hatte und meinen Zivildienst leistet, entstand zeitgleich als meine Debütinszenierung, das Musicals "Non(n)sens", das über drei Spielzeiten mit großem Erfolg auch im E-Werk des Staatstheaters Schwerin lief. In der Spielzeit 2008/09 habe ich als Regieassistent am Mecklenburgischen Staatstheater gearbeitet, in der darauffolgenden Saison kamen dazu noch Gasttätigkeiten im Schauspielensemble des Staatstheaters.

Im Herbst 2010 hatte ich die Ehre, als Regieassistent und Spielleiter an der Komischen Oper in Berlin zu gastieren, ein schöner Abschluss für meine Assistentententätigkeit, bevor ich mein Schauspielstudium an der Theaterakademie Vorpommern begonnen habe.


 

An der Ostsee habe ich nun drei Jahre handwerkliche Fähigkeiten des Schauspielberufes erworben sowie auf der Bühne zur Anwendung gebracht - und habe im September 2013 erfolgreich mein ZAV-Monologvorspiel bestritten. Im Herbst beginne ich direkt ein sich anschließendes einjähriges Engagement an der Vorpommerschen Landesbühne.

Meine Regiefähigkeiten habe ich unterdessen weiterentwickelt, unter anderem in Schwerin bei der Arbeit mit dem Kinderchor des Staatstheaters, an der Hochschule für Musik und Theater Rostock mit Schauspiel- und Gesangsstudenten sowie in Zinnowitz mit Kommilitonen im Rahmen der Inszenierung "Tagebuch eines Wahnsinns" in eigener Textfassung nach Nikolai Gogols Erzählung "Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen".



 

In der Saison 2013/14 habe ich als Ensemblemitglied der Vorpommerschen Landesbühne als Maresciallo Isidoro in "Krach in Chiozza", Herr von Kuckuck in "Der Lebkuchenmann", als Makler Oliver in "Machos auf Eis", als Tapferer Schneider in "Vineta" und als Mars, Papagei, Prof. Guck, Gebärdensprachdiplomat und Filmstar Winnie Winston in "Der Weltuntergang" auf der Bühne gestanden. Mit dem selbstentwickelten Liederabend "TriAngel(s)" habe ich darüber hinaus eine Regiearbeit vorgelegt. Mit Beginn der Spielzeit 2014/15 trete ich ins Ensemble der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz ein.


 

Dass ich nicht ohne Theater kann dürfte also nicht allzu schwer zu merken sein - und daran, dass das Theater nicht mehr ohne mich kann, arbeite ich noch  ;-)  

 


 

Wenn Sie Fragen haben, mich sprechen oder mir schreiben möchten können Sie das gerne in der Rubrik "Kontakt" tun, ich freue mich über Anregungen.

 


 


 

Stand: Herbst 2014.